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Die größten Fehler, die Jobkandidaten auf Facebook & Co. machen können

Posted by on 4. Oktober 2015
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© Ahmad Faizal Yahya

Arbeitnehmer nutzen zunehmend auch die sozialen Netzwerke, um mehr über potenzielle neue Angestellte zu erfahren. Und vieles, was Bewerber auf Facebook & Co. posten, ist für einen neuen Job ein echtes No-Go.

Das Jobportal CareerBuilder hat in einer Umfrage unter Arbeitgebern ermittelt, worauf sie in den Social Media-Profilen von potenziellen Jobkandidaten besonders achten und womit sich Bewerber die Chance auf den neuen Arbeitsplatz definitiv verscherzen.
Das sind die größten Fehler, die Jobkandidaten auf Facebook & Co. machen können:

1. Provozierende oder unangemessene Fotos oder Informationen

Für 46 Prozent der Arbeitgeber sind Bilder oder Postings, deren Inhalt fragwürdig ist, ein Grund, den Jobkandidat vom Bewerbungsgespräch auszuschließen.

2. Partybilder

41 Prozent der Jobgeber halten Postings oder Bilder, in denen Bewerber Alkohol trinken oder Drogen nehmen, für unangemessen.

3. Lästern über den Ex-Chef

Gar nicht gut kommt es an, wenn Jobsuchende ihrem Ärger über den ehemaligen Arbeitgeber oder Ex-Kollegen in den sozialen Medien Luft machen. Schließlich könnte man selbst einmal der Ex-Chef sein. 36 Prozent der Jobgeber lehnen Kandidaten aus diesem Grund als Angestellte ab.

4. Schlechte Kommunikationsfähigkeit

Rechtschreibung ist wichtig – nicht nur im Lebenslauf oder dem Bewerbungsanschreiben. Wer sich auch auf seinen Social Media-Profilen eloquent ausdrücken kann, sammelt bei Arbeitgebern eher Pluspunkte. Immerhin 32 Prozent fühlen sich von schlechten Kommunikationsfähigkeiten eines Bewerbers negativ beeinflusst.

5. Rassismus / Diskriminierung

Wer sein Facebook-Profil nutzt, um abwertende Informationen über andere Menschen unters Volk zu bringen, kommt bei Arbeitgebern alles andere als gut an. 28 Prozent der Jobgeber sehen in rassistischen oder diskriminierenden Postings das Aus für potenzielle Jobkandidaten bei ihrem Unternehmen.

6. Qualifizierter scheinen als man ist

Bekommen Arbeitgeber beim Sichten eines Social Media Profils den Eindruck, ein Bewerber hat bei der Beschreibung seiner Qualifikationen übertrieben oder gar gelogen, dann bewerten dies 25 Prozent der Befragten als negativ. Wer also behauptet, fließend Englisch zu sprechen und dann auf Facebook Postings verfasst, die einen anderen Eindruck hinterlassen, für den ist der Bewerbungsprozess an dieser Stelle möglicherweise zu Ende.

7. Vertrauliche Informationen preisgeben

Wer vertrauliche Informationen über seinen ehemaligen Arbeitgeber oder die Abläufe in der Ex-Firma in den sozialen Netzwerken veröffentlicht, muss damit rechnen, bei einem möglichen neuen Chef Minuspunkte zu sammeln. Wer kann schon garantieren, dass sich der Bewerber im neuen Job an die Vertraulichkeitsvereinbarung hält? Für 24 Prozent der Arbeitgeber ist dies ein Vertrauensbruch und ein Grund, den Bewerbungsprozess nicht fortzusetzen.

8. Unpassender Alias-Name

Bei Facebook herrscht Klarnamenpflicht. Das hält viele Nutzer aber nicht davon ab, dennoch unter teils sehr kreativen Profilnamen unterwegs zu sein. Wer mit seiner Fantasie dabei aber übers Ziel hinaus schießt und einen Namen wählt, der bei anderen aneckt, der kann durchaus auch bei einem Arbeitgeber schlecht dastehen. Für 21 Prozent der Jobgeber ist ein unpassender Name in den sozialen Medien ein Grund, den Bewerber auf einen Job abzulehnen.

9. Kriminelle Machenschaften

Wer in den Social Media Kanälen damit prahlt, gestohlen oder betrogen zu haben, fällt bei 22 Prozent der befragten Arbeitgeber durch. Dabei reicht es auch schon, mit Kriminalität in Verbindung gebracht zu werden – etwa wenn Freunde / Bekannte den Bewerber in fragwürdigen Postings taggen oder andere Hinweise darauf sichtbar werden, dass der Jobkandidat sich nicht gesetzestreu verhält.

10. Unprofessionelles Verhalten

Arbeitgeber wollen verlässliche Angestellte, die ihre Arbeit professionell erledigen. Wer auf seinen Social Media-Profilen den Eindruck hinterlässt, er wäre oft unpünktlich oder nehme es mit der Professionalität im Job nicht immer so ganz genau, fällt bei 21 Prozent der möglichen Jobgeber durch.

11. Lügen über Abwesenheit

Eigentlich klar: Wer sich krank meldet, dann aber in den Sozialen Medien Party- oder Urlaubsbilder postet, ist beim Chef unten durch. Und bei 13 Prozent der Jobgeber disqualifiziert man sich mit einem solchen Verhalten vom Bewerbungsprozess.

Posten mit Köpfchen

Wer einen neuen Job sucht, sollte also seine Social Media-Profile möglicherweise ausmisten und genau darauf achten, welche Inhalte einen potenziellen neuen Chef davon abhalten könnten, ihm einen Arbeitsvertrag vorzulegen. Job-Suchende sollten dabei auch im Blick behalten, was Freunde oder verknüpfte Konten über die eigene Person veröffentlichen – je nach Privatsphäreeinstellungen können diese Informationen für die Öffentlichkeit und damit auch für einen möglichen neuen Arbeitgeber sichtbar sein. Neben den richtigen Einstellungen zur Sichtbarkeit der Postings und Bilder auf dem eigenen Profil sollten Bewerber also auch immer im Auge behalten, ob und in welchem Zusammenhang sie von Dritten erwähnt werden. Denn dies kann ihre Chancen auf einen neuen Job empfindlich beeinflussen.

 

(Quelle © 1999-2015 finanzen.net GmbH)
Bildquellen: Prykhodov / istockphoto, Ahmad Faizal Yahya/ Shutterstock.com

 

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